Angst

Die Angst ist ein Bindemittel menschlicher Beziehungen. Sie konstituiert und stabilisiert Herrschaftsverhältnisse. Sollen diese nicht gefährdet werden, darf die Angst an Bedeutung nicht verlieren. Seien es politische, gesellschaftliche oder jene zwischen zwei Menschen – Beziehungen werden im Gefälle eingerichtet. 

Die Angst hat in diesem Narrativ eine beachtliche Hebelfunktion. Die gängige Annahme, dass die Angst ein Gefühl ist, ein lebensnotwendiges Gefühl, das uns vor Gefahren schützt, vermag uns Einblick zu geben in ihre Wichtigkeit und Unentbehrlichkeit für die bestehenden Machtverhältnisse.

Sachbuch über die Angst

Ein psychoanalytisches und allgemein verständliches Sachbuch über die Angst.

"Angst – Vor ihr müssen wir uns fürchten"
November 2018, Stroemfeld, Frankfurt und Basel / Klostermann, Frankfurt
ISBN 978-3-465-04520-5
Klostermann/Nexus 105.

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Presse

Tagungen und Referate

Talk im Helmhaus Zürich: 5-Uhr-These, am Mittwoch 3. November 2021 zu: Die Angst trennt uns von uns selber.

Vortrag am Psychoanalytischen Seminar Luzern am 22. Oktober 2021, https://www.psychoanalyse-luzern.ch/

«Religion - Friedensstifterin oder Unruheherd?», 23. März 2021
Podiumsgespräch mit Cora Alder, Programmbeauftragte im Kultur- und Religions-Mediationsprogramm, ETH Zürich; Jeanette Fischer, Psychoanalytikerin, Zürich; Prof. Dr. Hansjörg Schmid, Departement für Moraltheologie und Ethik, Uni Fribourg. Moderation: Cornelia Kazis, Publizistin, Erwachsenenbildnerin, Basel

RECLAIM DEMOCRACY Kongress, 27. – 29.2. 2020, Rote Fabrik Zürich, Inputreferat

Mission 21, Basel, 25.02.2019, Fachtagung “Der Islam gehört zur Schweiz”, Vortrag und Workshop “Wir schliessen alle anderen aus”, Referat

Diplomfeier des Bachelor- und Masterstudiums, ZHAW Soziale Arbeit, 25. 9.2019, Volkshaus Zürich: Diplomrede

Bild: František Matouš / reclaim-democracy.org

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